Peralada – die Perle des Empordà

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Schöne alte Gebäude in Peralada

Peralada

Die Perle des Empordà

Peralada bietet mittelalterliches Flair gepaart mit modernem Luxus, Kultur, Spiel und Sport. Umschmeichelt vom goldenen Licht der Mittelmeersonne scheinen das märchenhafte Schloss, die alten Kirchen, das Kloster, die verwitterten mittelalterlichen Stadtpaläste und kleinen verwinkelten Gassen und Plätzen wie die Kulisse für einen historischen Film. Gleich kostbaren Juwelen gilt es hier Details vergangener Zeiten zu entdecken.

Etwa 500 Jahre vor Christi gründeten die Iberer eine erste Siedlung mit Schutzmauer an der Stelle des heutigen Peralada. Die mittelalterliche Stadt Peralada hatte im 9. Jahrhundert ihre Glanzzeit.
Das romanische Kloster Sant Domènec mit dem Kreuzgang aus dem 11. Jahrhundert ist das älteste erhaltene Baudenkmal Peraladas. Angegliedert befinden sich hier heute die Touristeninformation der Stadt und ein Museum mit Multimediapräsentationen zu Geschichte und Kultur.
Die Kirche Sant Martí aus dem 18. Jahrhundert zeigt Überreste romanischer Baukunst und besitzt einen gotischen Glockenturm.
Das Kloster del Carme aus dem 14. Jahrhundert beherbergt das Schlossmuseum Peralada, mit einer der wichtigsten privaten katalanischen Kunstsammlungen, der Sammlung Suqué – Mateu. Der Museumsrundgang beginnt in der beeindruckenden Bibliothek. Unter den historischen Kostbarkeiten gesammelter Literatur befinden sich auch 1000 verschiedene Exemplare des Don Quijote und kostbare Kleinodien erotischer Literatur vergangener Zeiten. In der Klosterkirche mit Kreuzgang sind Holzskulpturen zu sehen, die hauptsächlich aus dem Kloster St. Pere de Rodes und Besalù stammen.
Eine der größten und bemerkenswertesten Glassammlungen der Welt und die Wein- und Winzerausstellung sind weitere Highlights beim Rundgang durch das Schlossmuseum Peralada.

Peralada im Empordà

Das Schloss selbst war einst die Residenz der Grafen von Peralada und wurde im 14. Jh. errichtet. Ende des 16.Jh. erhielt Francesc Jofre de Rocaberti aus den Händen Philipps des III. den Titel des Grafen von Peralada und baute das Schloss in einen Wohnpalast um.

Cava und Weine von Castillo Peralada gehören zu den beliebtesten Tropfen der Region. Schon im 15. Jahrhundert kelterten hier die Karmeliter Mönche Wein. 1923 erwarb Miquel Mateu Pla, ein Unternehmer aus Barcelona, das Schloss Peralada und beschloss, die Wein­tradition der Region wieder zum Leben zu erwecken. Qualität, Charisma und Tradition sind seitdem das Erfolgsrezept der Bodega Castillo Peralada. Heute – unter Leitung der Unternehmerfamilie Suqué-Mateu – trägt die intensive Arbeit, Forschung und Entwicklung ihre Früchte: die Weine und Cavas Peraladas haben hohes Ansehen erreicht und einen festen Platz auf den besten nationalen und internationalen Tafeln erobert.
Während der Monate Juli und August findet im romantischen Schlosspark von Peralada ein internationales Musikfestival mit Staraufgebot statt.
Das Casino Castillo de Peralada lädt ganzjährig zum Roulette im mittelalterlichen Palast. Es zählt zu den schönsten Casinos der Welt mit Bar, Restaurants und Konferenzräumen.
Peralada an der Costa BravaDer Golf Club Peralada besticht allein durch seine Lage, umgeben von traumhafter Landschaft und uralten Olivenbäumen nur 15 Kilometer vom Meer entfernt zu Füßen der Pyrenäen. Der 18-Loch Golfplatz, Par 71, ist für Anfänger ebenso gut geeignet wie für sehr gute Spieler, die hier eine Driving Range, drei Putting Greens, einen Pitch & Putt Course, Golfschule und Pro-Shop finden.
An klaren Tagen ist beim putten das Panorama der Pyrenäen allgegenwärtig.
Das Hotel Golf Peralada lädt zum Relaxen in luxuriösem Ambiente und verspricht Wellness einmal anders: Im einzigen Wine Spa Europas wird ein Bad in edlen Tropfen angeboten – ideal zum Abbau von Stress und Gelenkanspannung.
Beim Abendessen im Restaurant des Hotel Peralada bekommt man erstklassige regionale Köstlichkeiten wie Ente mit Garnelen oder Lammschulter serviert, selbstverständlich begleitet von den besten Weinen der Region.

Um Peralada kennen zu lernen sollte man sich Zeit nehmen. Am besten, man schlendert langsam durch die alten Gassen, lässt das mittelalterliche Flair auf sich wirken, rastet auf kleinen Plätzen, genießt ein spätes Frühstück im Café vor dem Schloss, spaziert durch den Park und begrüßt den Schwan unter dem Springbrunnen, bucht eine Trainingsstunde auf dem Golfplatz oder taucht ein in eine Wanne voller Wein. Am Abend dann fordert man entspannt sein Glück am Roulettetisch heraus. Vorher hat man sich natürlich ein leckeres Abendmenü in einem der umliegenden Restaurants verdient.

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