Fischerei Museum in Palamos

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Fischer Faszination aber auch Ablehnung

Simon Petrus, der Menschenfischer, der „old man“ Hemingways, Jack Londons Seewolf. Einsames Arbeiten auf dem endlosen Meer, täglicher Kampf mit der Natur und existenzielle Ungewissheit haben einen ganz eigenen Menschenschlag geschaffen, dessen Leben von seinem Beruf geprägt wird: der Fischerei.

Für Außenstehende sind deren Mythen nur schwer zu erfassen, von jeher riefen Fischer Faszination aber auch Ablehnung hervor.Fischerboot im Palamos Fischerei Museum Kein Wunder, bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts bildeten sie eine verschworene Gemeinschaft mit eigenem Kalender, eigenen Riten und eigener Sprache. Erst vor etwa 50 Jahren wurde auch der älteste Beruf der Welt von der Technologisierung erfasst und heute bezeichnet man diesen grundlegenden Wandel gar als Blaue Revolution. Weniger sind die Fischer geworden, aber sind sie deshalb anders?

Viele Touristenorte waren früher Fischerdörfer

Ganz nahe sind wir ihnen eigentlich, viele Touristenorte waren früher Fischerdörfer. Am Hafen in Roses oder Palamós kann man noch heute ihre Ankunft beobachten, das Leeren der Netze, die Fischauktionen. In Palamós lässt sich sogar noch tiefer in die Welt der Fischer eintauchen, im einzigsten Fischereimuseum Kataloniens. In den intelligent designten Räumen kann man Gerätschaften betrachten, verschiedene Arten der Fischerei kennen lernen, Fischern beim Spinnen von Seemannsgarn lauschen und die Veränderungen der letzten Jahre erfahren. Aktuelle Probleme und Lösungsansätze werden ebenso angesprochen. Letztere stammen jedoch manchmal auch aus der Vergangenheit: „If you love him, it is not a sin to kill him.“ – „Wenn du ihn liebst, ist es keine Sünde ihn zu töten.“ (Hemingway)

www.museudelapesca.org

Waage Fischerei Museum Palamos

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