Sant Feliu de Guíxols

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„Den Name Costa Brava „wilde Küste“ schuf 1908 der Schriftsteller Ferrán Agullo,

als er die zerklüfteten Felsen an der Küste bei Sant Feliu de Guíxols bewunderte.“

Inhaltsverzeichnis

Hafenstadt Stadt im Herzen der Costa Brava

Die kleine lebendige Hafenstadt Stadt im Herzen der Costa Brava versprüht südliches Flair. Früh am Morgen schon sitzen alte Fischer auf den Bänken am Hafen und erzählen sich Geschichten begleitet vom Schrei der Möwen. Einzelne Spaziergänger wandeln unter den Platanen der Promenade. Noch heute besitzt das Städtchen eine beachtliche Fischereiflotte. Seefahrt, Fischerei, Korkindustrie und später der Tourismus sorgten im beginnenden letzten Jahrhundert für Wohlstand in der Stadt.

Zeichen des katalanischen Jugendstils

Jugendstil VillaVom Reichtum vergangener Epochen zeugen bis heute das Kasino und einige Villen, die sich lokale Unternehmer im 19. Und 20. Jh. bauen ließen.

So gilt z.B. das 1888 von General Guitart erbaute Casino dels Nois, als ein imposantes Zeichen des katalanischen Jugendstils. Ebenso wie die zwischen 1917 und 1920 errichtete Casa Patxot.

In der 1929 erbauten Markthalle auf der Plaça del Mercat findet jeden Sonntag ab den frühen Morgenstunden der Wochenmarkt statt. Ein buntes Treiben, das man einmal miterleben sollte.

Plaça del Monestir

Plaça del MonestirZeitzeuge des mittelalterlichen Sant Feliu ist der Bereich um die heutige Plaça del Monestir. Reste der Stadtmauer – der halbrunde Torre del Fum sowie der quadratische Turmstumpf des Torre del Corn – dokumentieren einstige Wehranlagen.

Die romanische Porta Ferrada bildet den Rahmen für das jährlich von Juli bis August stattfindende internationale Musikfestival „Festival Internacional de la Porta Ferrada“.1958 erstmals ausgetragen, gilt es als das älteste Musikfestival Kataloniens.

In Richtung Santa Cristina de Aro trifft man auf Pedralta, einen spektakulär schwankenden Wackelstein aus Granit. Der Pedralta (6 m lang, 4 m breit und 3,5 m hoch) ist mit 33 Tonnen Gewicht der zweitgrößte Wackelstein Europas.

Die schönste Panoramastraße der Costa Brava verbindet Sant Feliu de Guixols mit Tossa de Mar.

Die schönste Panoramastraße der Costa Brava verbindet Sant Feliu de Guixols mit Tossa de Mar. Solch spektakulär inszenierten Meerblick – akzentuiert durch bizarre Felsen, grüne Pinien und knorrige Korkeichen – bekommt man höchst selten geboten. Die Straße verläuft in Haarnadelkurven gefährlich dicht am Rand der Klippen. Es empfiehlt sich der Stopp an den Aussichtspunkten (Miradores) um Ferran Agulló nachzuspüren, der 1908 dem 220 km langen Küstenabschnitt zwischen Frankreich und Blanes Costa Brava – die „wilde Küste“ taufte.

Den Name Costa Brava  „wilde Küste“ schuf 1908 der Schriftsteller Ferrán Agullo,
als er die zerklüfteten Felsen an der Küste bei Sant Feliu de Guíxols bewunderte:

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