Fischversteigerung in Roses

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Spezialitäten aus dem Mittelmeer

17.00 Uhr Fischerhafen Roses: Die ersten Fischkutter haben bereits angelegt und es herrscht reges Treiben. Die Sonne brennt noch heiß vom Himmel. Es ist Eile beim Ausladen der eisbedeckten tagesfrischen Beute geboten. Schnell werden die Karren mit den Fischkisten in die kühle Versteigerungshalle transportiert.

Fischereihafen in Roses und Fischversteigerung

An der Anzeigetafel in der Halle ist gelistet, welches Boot gerade seinen Fang über das Fließband schickt, wie viel Kilo von welcher Sorte Fisch gerade angeboten werden und die Preisvorstellung dazu. Die Nachfrage bestimmt dann den reellen Verkaufspreis. Wer sich auskennt, der weiß, wo welches Boot fischt. Die Regionen und Fangtiefen sind Qualitätsmerkmale für Fische und Meerestiere. Generell gilt: dort wo die stärkste Strömunge und das kälteste Wasser ist, haben Fische und Meerestiere geschmackvolleres festes Fleisch. So erzielen Fänge vom Cap Creus auch höhere Preise als die direkt vor der Küste im Golf de Roses gefischten. Die Gambas de Roses gelten weithin als besonders delikat. Seegurken sind eine Rarität und entsprechend teuer. Sie machen zwar im Haufen optisch nicht viel her, gelten aber als absolute Meeres-Delikatesse. Wir schauen zurück zum Treiben am Hafen. Gerade entladen die Gambafischer ihr Boot. Die teure Beute ist mit Eis bedeckt. Ein alter Fischer flickt Netze am Kai.

Die Rückkehr der Fischerbote zur Fischversteigerung und das Abladen der Fänge ist jeden Nachmittag ab 17.00 Uhr ein malerisches Schauspiel, das viele Besucher anlockt.

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