Auf der anderen Seite der Pyrenäen

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Immer der Küste entlang.
Ein Blick entlang der französischen Küste. Bucht an Bucht zieht sie sich nach Norden hinauf.

Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und strahlt mit all ihrer Kraft auf uns herab. Auf kleine Küstenorte und den Gebirgszug Serra de l’Albera, auf malerische Buchten und die rauen Felsen der Steilküste, auf traditionelle Fischerdörfer und enge Straßen, die sich an der Küste entlang schlängeln.

Inhaltsverzeichnis

Von Perpignan aus den Pyrenäen entgegen

Schöner könnte ein Ausflug an einem sonnigen Frühlingstag nicht sein: von Perpignan aus begeben wir uns auf eine Fahrt entlang der französischen Mittelmeerküste zurück nach Spanien. Dabei lassen wir die Salzseen südöstlich von Perpignan, die bei Surfern sehr beliebt sind, hinter uns und kommen nach Argelès-sur-Mer. Der Badeort am Fuße des Albères Massivs verbindet gewissermaßen die Pyrenäen mit dem Mittelmeer und beeindruckt mit seinen kleinen Gassen und dem feinen Sandstrand. Wir bleiben aber nicht lange, sondern folgen der Straße entlang der Küste, eingebettet in ein blühendes Meer aus Lavendel, Ginster und vielen weiteren farbenprächtigen Pflanzen.

Bunte Pflanzen säumen den Straßenrand entlang der Küste.
Bunt bewachsen und herrlich duftend. Im Frühjahr ist die Küstenstraße ein Erlebnis für alle Sinne.

Malerische Fischerdörfer und unberührte Buchten

Unser Weg Richtung Süden führt uns nach Collioure, ein altes Fischerdorf, das mit seinem Charme unzählige Künstler in seinen Bann zog. Immer wieder sieht man Bilderrahmen aus Metall, die deren Motive einrahmen. So zeigt beispielsweise ein Rahmen an der Strandpromenade den Ausschnitt der alten Wehrkirche, die weit ins Meer hineinragt und von Henri Matisse festgehalten wurde. Wir machen eine kurze Pause und lassen die prächtigen Farben der Häuser und das lebendige Getümmel in der Bucht auf uns wirken. Dann verlassen wir Collioure und seine bunten Gassen wieder und genießen bald darauf die Ruhe in einer der abgelegenen und zauberhaften Buchten der Gemeinde Port Vendres.

Hochbetrieb in der Bucht von Collioure.
Die Bucht von Collioure hat schon so manchen zum Verweilen eingeladen und ist bei Kaffeetrinkern, Sonnenanbetern und Windsurfern gleichermaßen beliebt.

Großartiger Blick auf die Küste zu Füßen der Berge

Vorbei an Banyuls-sur-Mer, bekannt für seinen Süßwein, kommen wir schließlich zum Cap Rederis, von dem aus man einen herrlichen Panoramablick auf die Küstenlandschaft hat. Vom Cap Béar bei Port Vendres bis zum Cap de Creus auf spanischer Seite überblickt man hier die komplette Küste am Fuße der Pyrenäen. Ein herrlicher Ausblick, umrandet von verschiedensten Blumen, deren bunte Blüten in der Frühlingssonne nur so leuchten. Unten am Wasser treffen die Wellen mit weißer Gischt auf die Felsen der Steilküste und das klare, türkisblaue Wasser dahinter lässt bis auf den Grund blicken.

Blick bis auf den Meeresgrund.
Von ganz oben bis ganz unten. Das türkisblaue klare Wasser lässt bis auf den Meeresgrund blicken.

Ein Ausflug voller Eindrücke

Wunderbar bunte und kräftige Farben der Pflanzen und idyllische kleine Buchten. Traditionelle Fischerdörfer und verlassene Straßen entlang der Steilküste. Klares Wasser in allen denkbaren Blautönen und grandiose Ausblicke über die gesamte Küste. All diese Eindrücke sind einen Ausflug im Frühling entlang des südlichsten Teils der französischen Mittelmeerküste auf alle Fälle wert.

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