Rutas con vista del mar – Camí de Ronda

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Felsbucht Camí de Roses

Almadrava, Punta Falconera, Búnquer, Cala Lladó, Cala Murtra, Cala Rostella, Cap Trencat, Cap Blanc, Playa del Calís, Cala Montjoi, Masía de Montjoi de Baix, Masía de Montjoi de Dalt, Bao, Cap Norfeu
Die historischen Streifenwege bilden ein verzweigtes Netz, das all die kleinen Badebuchten der Costa Brava miteinander verbindet und das in der Vergangenheit vor allem von Schmugglern und Wachpersonal benutzt wurde. Als Wanderwege wurden sie erst in letzter Zeit wieder neu erschlossen, führen sie doch über weite Strecken hin unter duftenden Pinien durch die schönsten Abschnitte des örtlichen Küstenbereichs mit prächtigen Ausblicken auf die verschiedenen Buchten. Ab und zu stößt man auch noch auf einen der alten Wachtürme.

Streifenweg «Roses -> Cala Montjoi»
Der historische Streifenweg «Roses -> Cala Montjoi» folgt einem engen Pfad, direkt am Ufer entlang, vom Almadrava-Strand bis zur Cala Montjoi, und führt entlang steiler Felshänge und schroffer Klippen. Charakteristisch ist die typisch mediterrane Vegetation mit Pinien und niedrigem Gebüsch. Die Route eignet sich geradezu ideal für ein erfrischendes Bad zwischendurch, denn kleine Buchten und reizvolle Strandabschnitte reihen sich hier wie Perlen einer Kette aneinander. Der Streifenweg beginnt beim letzten Haus in der Carrer Gauguin am Almadrava-Strand, dort, wo auch der Naturpark Cap de Creus seinen Anfang nimmt.

Punta Falconera – Cala Lladó – Cap Trencat – Cala Murtra – Cap Blanc – Cala Rostella

Felsküste mit spektakulären AussichtenNach ca. 1 km kommt man zur Punta Falconera, die ihren Namen den Falken verdankt, die hier vor Jahren oft zu sehen waren.
Bis in die neunziger Jahre war diese Felsnase aufgrund ihrer strategischen Bedeutung militärisches Sperrgebiet, konnte man von hier aus doch die gesamte Bucht von Roses ungehindert einsehen. Als Ergebnis dieser Nutzung des Geländes stößt man auch immer wieder auf unterirdische Galerien mit Bunkern und Schießständen für Kanonen. Nach der Punta Falconera folgt der Weg, bergauf und bergab, dem weithin abrupten Gelände, durchquert Pinienwälder und führt uns zu steilen Felshängen und verschiedenen kleinen Badebuchten. Zunächst erreicht man Cala Lladó. Hier baute man in der Vergangenheit Marmor ab, der dann übers Meer nach Roses transportiert wurde. Deutlich sichtbar sind heute noch der Ladeplatz und die Rampe, über die die großen Blöcke zu den Schiffen hinabgelassen wurden. Im weiteren Verlauf der Route passieren wir das Cap Trencat (trencat = «zerbrochen» aufgrund der Felsbrocken, die sich hier immer wieder lösen und ins Meer fallen) und kommen zu der als FKK-Strand geltenden Cala Murtra (von murtra = «Myrte», einer hier weit verbreiteten Pflanzenart) und weiter dann, hinter dem Cap Blanc, zur Cala Rostella. An diesem Küstenabschnitt finden sich zahlreiche nur knapp unterhalb des Wasserspiegels gelegene Klippen, hier Baus genannt, aufgrund derer in der Vergangenheit viele Schiffe strandeten und untergingen – heute reizvolles Ambiente für viele Taucher.

Cala MontjoiFelsküste Camí de Ronda

Schließlich bringt uns der Streifenweg bis zur Cala Montjoi, von der aus hinten im Tal gleichen Namens zwei alte Bauernhäuser zu erkennen sind, das Mas de Montjoi de Baix und das Mas de Montjoi de Dalt, die die Gegend einst mit blühendem Leben erfüllten.

R6 – UNGEFÄHRE LÄNGE:
5 Stunden (hin und zurück)

SCHWIERIGKEITSGRAD:
Mittlerer Schwierigkeitsgrad

 

www.roses.cat

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